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Demographischer Wandel und IT-Projektleiter

In Zeiten des demographischen Wandels mit dem einhergehenden Fachkräftemangel kann heutzutage bei der Besetzung der Position eines IT-Mitarbeiters das Alter allein keine Rolle mehr spielen. Diese Erkenntnis ist bei den Personalentscheidern langsam aber sicher flächendeckend bekannt. Wo früher der junge dynamische Absolvent mit zahlreichen durchgeführten Projekten bevorzugt wurde, werden heute auch, in Ermangelung von verfügbaren jungen Kandidaten, gezielt „Senior Professionals“ über 50 eingestellt, die z.T. auch aus der Arbeitslosigkeit heraus rekrutiert werden. Diese werden in sogenannte „altersgemischte Teams“ mit jungen Fachinformatikern integriert und hier ist dann die neue Rolle des IT-Projektleiters definiert, der zunehmend über Skills wie Motivationsvermögen, Moderations- und Mediationskenntnisse verfügen muss. Heutzutage zählt nicht mehr nur allein die tiefgreifende Fachkenntnis. Sondern auch sog. „social Skills“ um ein erfolgreiches Team zu formen in dem jeder seinen Platz findet der seiner Persönlichkeit entspricht, sind für einen IT-Projektleiter unabdingbar. Die „Diversity“ der Teams ist heutzutage ungleich höher als früher. Die Prozessentwicklung im Projekt ist heute nicht mehr nur auf den technischen Teil beschränkt, sondern zunehmend auch auf den Prozess im Team bezogen. Damit steigen auch die Anforderungen an einen IT-Projektleiter weiter.